Dimplex

IN BEARBEITUNG
Die Dimplex Wärmepumpen bzw. der angeschlossene Wärmepumpenmanager kann über die als Zubehör erhältlichen Erweiterungskarten mit der Loxone Hausautomatisierung kommunizieren. Es gibt mehrere Möglichkeiten der Anbindung an Loxone. In jedem Fall wird eine Erweiterungskarte benötigt. Je nach Anbindungsart gibt es verschiedene Steckkarten.

Einsetzbar ab WPM 2004 und Softwarestand ab H_H5x


Anbindung über LWPM 410

Die günstigste Variante ist die Anbindung über Modbus. Dabei ist allerdings zusätzlich auch eine Loxone Modbus Extension zwingend notwendig.

Erweiterung für eine Modbus RTU-Anbindung

Als Schnittstellenprotokoll für die Kommunikation dient Modbus. Dabei können über 100 Variablen übertragen werden. Den gesamten Katalog findet man im Dimplex-Wiki.

Beschreibung folgt...

Systemvoraussetzung

Die Mindestsystemvoraussetzung zur Nutzung der LWPM 410-Erweiterung ist eine Dimplex Wärmepumpe mit Wärmepumpenmanager WPM 2006, WPM 2007 oder WPM EconPlus mit Softwarestand H_H50 und höher.

Modbus/RTU

Das Modbus-Protokoll ist ein Kommunikationsprotokoll, welches auf dem Master/Slave-Prinzip basiert. Ein Master-Gerät steuert und überwacht die gesamte Datenübertragung im Netzwerk/Bussystem, die angeschlossenen Slave-Geräte antworten nur nach Aufforderung. Der Dimplex Wärmepumpenmanager kann das Modbus-Protokoll im RTU-Modus verarbeiten.

Unterstütze Funktionscodes


Installation


Die Installation der LWPM 410-Erweiterung erfolgt am Wärmepumpenmanager in den dafür vorgesehenen Steckplatz “Serial Card/BMS Card”. Hierbei werden folgende Schritte ausgeführt:

Einstellungen Wärmepumpenmanager

Je nach Softwarestand auf dem Wärmepumpenmanager müssen folgende Einstellungen geprüft und gegebenenfalls angepasst werden:

Datenpunktliste

Betriebsdaten

Zur Berechnung der Jahresarbeitszahl wird die Umweltenergie benötigt, diese kann über Modbus TCP über folgende Adressen abgerufen werden. 

IPRegisterBezeichnung
5127RUmweltenergie
5128RUmweltenergie
5129RUmweltenergie


Historie

Beispiel Wärmemengen*

Einstellungen

1.Heizkreis

2./3.Heizkreis

Um Änderungen am 2. oder 3.Heizkreis vornehmen zu können, muss die Umschaltung über eine Adresse erfolgen. Nach Umschaltung dieser Adresse ist eine problemlose Parameteränderung im gewünschten Heizkreis möglich.

Modus

Warmwasser

Schwimmbad

2.Wärmeerzeuger

Auswahl Zeitfunktionen

Ein Zugriff auf die Zeitfunktionen für z.B. Sperren, Absenk-/ Anhebwerte oder Zeiten erfolgt über das Umschalten der Adresse 192 (Modbus IP 5065).


Absenkung/Anhebung

Warmwasser Sperre

Thermische Desinfektion

Warmwasser Zirkulationspumpe

Displayanzeigen

Statusmeldungen


Sperren


Störmeldungen

Sensorik

Datenpunkte Eingänge

Datenpunkte Ausgänge

Funktionsbeschreibungen

In diesem Kapitel werden einige Funktionsbeschreibungen, die Umsetzung, sowie Empfehlungen gesammelt und erläutert.

Smart-Grid / SG Ready


Die Nutzung von Photovoltaikstrom stellt letztlich einen lastvariablen Tarif dar, da bei Photovoltaikertrag die Wärmepumpe mit günstigem Strom betrieben werden kann. In diesem Fall kann am Wärmepumpenmanager ein Digitaleingang für "grünen" Strom beschalten werden. In diesem Betriebszustand läuft die Wärmepumpe im verstärkten Betrieb für Raumheizung (Rücklaufsolltemperatur + Anhebwert) und Warmwasserbereitung (Maximaltemperatur Warmwasser). Die Möglichkeit der Freigabe über die zur Verfügung stehenden Schnittstellen, ist ab Wärmepumpenmanager Softwarestand L20.2 ebenfalls gegeben. Die Beschaltung des Digitaleingangs ist für die Freigabe der Funktion dann nicht erforderlich.

Betriebszustände


Umsetzung am Wärmepumpenmanager



Hinweis!
Ab WPM-Software L20.2 ist es möglich, diesen Datenpunkt zu beschreiben um eine entsprechende Aktion über die Schnittstelle auslösen zu können!

Anbindung über EWPM

Beschreibung folgt...

Anbindung über NWPM

Bei einer Anbindung über die Ethernet-Steckkarte können die Einstellungen zus. über eine Web-Oberfläche vorgenommen werden.

Beschreibung folgt...

Quelle:

dimplex.de/wiki/index.php/LWPM_410


Analoger Eingriff ohne Zusatzmodule:

Ein Urlaubsmodus (längere Abwesenheit) kann auch über einen einfachen analogen Eingriff erfolgen, ohne sich mühsam mit Protokollen oder einer Kommunikation herum zu schlagen

Schaltplan

Loxone-Beispiel: